Kein One-Hit-Wonder

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Elsen. 220 Menschen feierten am Pfingstwochenende gemeinsam das „Fest der Jugend“ in der Gemeinde St. Dionysius in Paderborn-Elsen. „Wir sind so dankbar über die positiven Rückmeldungen zum diesjährigen Pfingstfestival. So viele Leute haben uns erzählt, dass das Wochenende eine Stärkung für ihren Glauben war”, erzählt Ina Sasse, die das Glaubensfestival gemeinsam mit Julie Adamik initiiert hat.

Besonders schön sei es gewesen, dass das Fest der Jugend, das ursprünglich der Loretto-Gemeinschaft entstammt, großen Anklang in der Ortskirche gefunden hat. „Es sind einige Elsener, zum Beispiel von den Ministranten und der kfd, auf uns zugekommen, mit dem Wunsch, das Fest der Jugend nächstes Jahr wieder in ihrer Gemeinde zu feiern.” Die Gruppe „Refocus.Him“ möchte nach erfolgreichem Pfingstfestival ebenfalls weiter auf Zusammenarbeit mit der St. Dionysius Gemeinde in Paderborn-Elsen setzen.

Auch Thorsten Hasse, Vikar im Pastoralen Raum Elsen-Wewer-Borchen, sieht ein großes Potential in der zukünftigen Zusammenarbeit der St. Dionysius Gemeinde und „Refocus.Him”. „In Zeiten wie diesen, in denen sich das Gemeindeleben für viele schwierig oder zäh gestaltet, können Aufbrüche wie diese neue Hoffnung schüren”, betont Hasse.

„Eine herrlich illuminierte, volle Kirche”

So erging es der 64-Jährige Anita. „Der Hl. Geist war deutlich spürbar in einer herrlich illuminierten, vollen Kirche mit modernem Lobpreis und so vielen jungen Menschen, die tief im Gebet waren”, erinnert sie sich. „Auch die Möglichkeiten zu Gesprächen mit Priestern, persönlichem Segen und zur Beichte berührten mich sehr.” Am Sonntag habe die 64-Jährige deshalb beschlossen, ihre Enkelkinder zur Hl. Messe in St. Dionysius mitzunehmen. „Am Abend der Barmherzigkeit und zum Pfingsthochamt am Sonntag war die Kirche brechend voll. Es war ein wirklich bewegendes Ereignis, mit so vielen Menschen das Fest des Heiligen Geistes zu feiern”, berichtet Julie Adamik.

Für die Geistlichen war der Andrang bei der Beichte ebenfalls eine besondere Erfahrung. „Der Heilige Geist war deutlich zu spüren. Zum einen in den vielen Beichtgesprächen, zum anderen im Lobpreis und der Anbetung. Dies war für mich in vielerlei Hinsicht eine stärkende Erfahrung. Ich freue mich auf das letzte nächste Mal”, schreibt ein Vikar. Johannes, 22 Jahre alt, berichtet: „Gott war einfach spürbar, lebendig und der Mittelpunkt des gesamten Wochenendes. Das zu erleben gibt extrem viel Kraft, Mut, und vor allem viel Freude. Nächstes Jahr hoffe ich auf jeden Fall wieder dabei sein zu können und Jesus zu feiern.”

Per Livestream verbanden sich zwischenzeitlich alle 32 Standorte des Fests der Jugend miteinander.

Ein besonderer Dank gilt auch dem Erzbistum Paderborn, dem Bonifatiuswerk und dem Kreis Paderborn, die das Fest der Jugend in dieser Form insbesondere durch ihre finanzielle Unterstützung erst möglich gemacht haben.

Um „Refocus.Him” zu treffen muss jedoch nicht bis zum nächsten Jahr gewartet werden. Am Vortag der feierlichen Eröffnung der Libori-Festlichkeiten, 22. Juli 2022, spielt die Lobpreisband der Gruppe auf der alljährlichen Veranstaltung „Gesichter der Weltkirche“ des Erzbistums Paderborn im Forum St. Liborius.

Nun widmet sich das Planungsteam der Zukunft: Noch in dieser Woche startet der YouTube-Kanal der Gruppe, auf dem sie der Öffentlichkeit unter anderem die Vorträge und Glaubenszeugnisse des Pfingstfestival zur Verfügung stellt. Auf ihrem Instagram-Account informieren sie zusätzlich über alle anstehenden Veranstaltungen. Bereits am 13. Juli 2022 soll bei einem Teamtreffen das „Fest der Jugend” 2023 Thema sein. Nach dem positiven Feedback der Elsener Gemeindemitglieder sollen diese noch enger in die Planung des nächsten Jahres einbezogen werden.

Fotos: Christof Jürgens

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